Und alle alltäglichen, kleineren Probleme wären aus der Welt geschafft. Wobei einem hier das Semesterticket nur den Stress erspart ständig ein neues Bahnticket lösen zu müssen. -Dachte ich gestern als mir ein Konzert im AZ Mühlheim auffiel, welches ich sogar mit meinem Semesterticket kostenlos erreichen könnte.
Aber zurück zu den alltäglichen, kleineren Problemen, als ich heute beim Penny an der Kasse stand bekam ich mit, wie die Schlange neben mir immer länger wurde und einem älteren Herren ganz vorne irgend etwas nicht zu passen schien...
Es ging wie immer um einen Artikel, der teurer verkauft wurde als er im Prospekt stand oder ausgeschildert war. Genau wie neulich auch und die Woche davor. Ich kann es nicht verstehen wie man ohne Rücksicht auf die Schlange hinter einem und auf die arme Halbtagskraft an der Kasse wegen Kleinstbeträgen einen solchen Aufstand abziehen kann?! Okay, ich sehe ein, dass auch Cent-Beträge für Viele eine Menge Geld sein können und wenn dann etwas anderes auf dem Kassenbon steht, dann ist offensichtlich etwas schief gelaufen aber wenn neben der zu bezahlenden Summe auch noch die richtige Artikelbezeichnung steht, dann kostet dieser Artikel eben auch genauso viel. Und da nützt es einem auch nicht weiter sich wie der König von Frankreich auf zu führen. Wenn man das Geld dafür nicht übrig hat, lässt man den Artikel eben da und lässt sich seinen Euro und ein paar kaputte wiedergeben. Ein Fehler bei der Etikettierung ist vielleicht ein Grund zur Beanstandung aber man hat keinen Anspruch auf eine Preisminderung.Doch das ist die Action des kleinen (alten) Mannes.
Ich hatte meine Action heute übrigens darin, dass ich mal wieder in einen Radarfalle gesaust bin und unüblicher Weise direkt danach raus gewunken wurde. Das Angebot lautete: Ein Verwarnungsgeld in Höhe von fünfundzwanzig Euro. Ganz unbürokratisch direkt in der grünen Minna mit Sparkassenkarte bezahlt. Wahnsinn in dieser Zeit zu leben...